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1710 Words

MAYA Ich recke den Hals, um das Gesicht meines Mörders zu sehen, doch die Vision verblasst. Ich reiße keuchend die Augen auf, als Maddox’ Stimme mich zurück in die Klasse reißt. Er schreit, ich soll von ihm runter. Verwirrt blicke ich mich um und komme zitternd auf die Beine. Mein ganzer Körper bebt vor Schock über das, was gerade passiert ist. Was zur Hölle war das? Eine Vision? Aber ich bin doch nicht tot – ich lebe, ganz eindeutig. Also sollte mich das nicht beunruhigen. Ich sollte mich nur auf meine Flucht konzentrieren. Und doch ziehen mich die Enthüllungen über meine Vergangenheit immer wieder zurück. Hustend und halb erstickend taste ich mich zum Wasserspender in der Ecke vor. Wie kann es hier überhaupt einen Spender geben? Alles an dieser Akademie wirkt wie aus einem anderen Zeit

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