Kapitel 8

2402 Words

Genervt rührte ich meinen Porridge zum hundertsten Mal herum. Was nicht half, da die Menge dadurch nicht weniger wurde. Was er musste, sonst würde Alexander mich niemals wieder auf mein Zimmer gehen lassen. Er war auch der Grund, weshalb ich überhaupt am Esstisch saß. Denn er hatte mich vorhin aufgeweckt und meine Ausrede, dass ich keinen Hunger hatte, nicht akzeptiert. Stattdessen musste ich neben ihm stehen, während er mein Frühstück zubereitete und ihm nun gegenüber sitzen. Falls ich mich nicht irrte, trank er seine dritten Tasse Kaffee. "Schmeckt der Porridge nicht?" Seine Frage verursachte mir tatsächlich kurz ein schlechtes Gewissen. Aber auch nur kurz. Weshalb ich als Antwort nur mit der Schulter zuckte. "Willst du etwas anderes?" Stumm schüttelte ich meinen Kopf. Aus dem Augenwi

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