Mayas Sicht Das Wrack zischte noch immer. Rauch stieg von verbogenem Metall und versengten Drähten auf, während der Löschschaum um uns herum erstarrte und die Stille einschloss. Die Basis in Kairo – einst ein Monument der Kontrolle – war nur noch Asche und Rauschen. Z hockte neben einer halb funktionierenden Blende, ihre Finger zitterten wund, als sie die Blackbox öffnete. „Bist du sicher, dass das überhaupt funkt?“, fragte ich heiser. Sie sah nicht auf. „Sollte es nicht. Aber irgendetwas piept immer noch – irgendwo tief in der Tiefe.“ Lukas stand neben mir, sein Hemd war zerrissen und mit Asche bedeckt, Blut war an seiner Stirn getrocknet. Er hatte meine Hand nicht losgelassen, seit ich aufgewacht war. Ich versuchte, den Brandfleck auf meiner Handfläche nicht anzusehen – den, den i

