Kapitel 10

1717 Words

Am nächsten Morgen wache ich in meinem Auto auf. Ich erinnere mich nicht daran, wieder ins Auto gestiegen zu sein oder dass der Streuner überhaupt gegangen ist. Vielleicht war ich betrunkener, als ich dachte. Das Morgenlicht brennt in meinen Augen, zwingt mich, sie zusammenzukneifen, während sie sich an die Helligkeit gewöhnen. Ich greife nach meinem Handy und werfe einen Blick auf den Bildschirm. Der Akku ist auf drei Prozent. Es ist 7:30 Uhr, und ich habe vergessen, meinen Wecker zu stellen. Zum Glück hat mich mein innerer Rhythmus nicht im Stich gelassen. Ich steige aus dem Auto und atme die klare, frische Morgenluft ein. Mit geschlossenen Augen kommen die Ereignisse der letzten Tage wie ein schlechter Traum auf mich zurück – nur diesmal schmerzhafter. Ich kann immer noch ihr letztes

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