V Donnerstag, 19. August Um 6.30 Uhr sitze ich bereits im Zug von Falconara nach Rom, von dort aus nehme ich einen überfüllten Zug nach Fiumicino: Ich habe im letzten Monat mehr Zeit auf diesem Flughafen verbracht als im Rest meines Lebens. Ich weiß bereits, wo sich die wichtigsten Einrichtungen befinden: der Check-in, die Toiletten, die Bar, an der ich das Wasser kaufen kann, das aus Sicherheitsgründen aus meinem Handgepäck beschlagnahmt wurde. Ich sitze auf einer Eisenbank im postmodernen Design: unbequem, sehr unbequem. Ich blättere in einer Zeitung und vergesse die Nachrichten, die ich gerade gelesen habe: Ich bin gespannt auf Chiaras Ankunft. Ich denke an unser Treffen in Istanbul zurück: Es schien wie ein Abschied, aber jetzt kommt sie hierher. Das Flugzeug ist pünktlich, ich denk

