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736 Words
ANN Eine halbe Stunde später ist Rian bereits in seinen Anzug geschlüpft, während ich mich für die Uni fertig mache. „Soll ich dich mitnehmen?“, fragt er. „Nein, ich habe mein Auto hier.“ Er hat dieses verschmitzte Grinsen im Gesicht. Ich lächle ihm zu, während ich seine Krawatte richte und seine Revers glattstreiche. „Ich brauche wohl deine Nummer“, sagt er. „Wohl wahr“, zucke ich mit den Schultern. „Immerhin hast du die halbe Nacht in meinem Körper verbracht.“ Er lacht leise und zieht mich in eine feste Umarmung. „Und was für ein wunderschöner Körper das ist.“ Als er mich wieder loslässt, kramt er sein Handy aus der Tasche und tippt etwas ein. „Was schreibst du da?“ „Deinen Namen.“ Er hält das Display so, dass ich es nicht lesen kann. „Als was hast du mich gespeichert?“ „Das geht dich gar nichts an. Rück die Nummer raus.“ Ich lehne mich über seine Schulter und lese den Namen: Honey Babe. „Ruf mich aber nicht an. Ich bin sehr beschäftigt und wichtig“, sage ich beiläufig. Er packt mich am Hintern. „Ich rufe dich an, wann immer es mir verdammt noch mal passt.“ Ich kichere und hole mein Handy hervor. Ich tippe einen Namen für ihn ein: Viannes Narr. Er liest über meine Schulter mit. „Damit hast du verdammt noch mal recht.“ Er sagt mir seine Nummer an und ich speichere sie flink ab. „Also, Abendessen heute?“, fragt er. „Hm-hm.“ Ich stelle mich auf die Zehenspitzen, um ihn zu küssen, und er schlingt die Arme um mich. „Ich mag dich.“ Ich lächle ihn an. In seinen Augen funkelt etwas, das ich so noch nicht bei ihm gesehen habe. „Ich mag dich auch.“ Seine Hände gleiten zu meinem Hintern und er drückt fest zu. „Ganz besonders mag ich es, dich zu ficken.“ „Ist mir aufgefallen.“ Ich küsse ihn. „Hab einen schönen Tag, Baby.“ „Wie könnte ich nicht, wenn er so angefangen hat?“ Mein Magen kribbelt. Wir hatten heute Morgen nicht mal s*x. Das hier könnte wirklich was werden. „Wie auch immer, hör auf, mich abzulenken“, murmelt er trocken. Er fängt sich wieder und tritt einen Schritt zurück, was mich schmunzeln lässt. „Ich habe keine Zeit, den ganzen Vormittag mit dir herumzutändeln.“ Ich verschränke die Arme und beobachte ihn. „Ich habe einen Berg voller Termine“, sagt er. Das ist für mich wie ein rotes Tuch für einen Stier. Ein dummer Schachzug seinerseits. Das Spiel ist eröffnet. Ich streife meinen Morgenmantel ab, werfe ihn auf die Küchentheke und stemme die Hände in die Hüften. „Das ist aber schade. Mir ist plötzlich ganz kribbelig, feucht und… ich bin in Stimmung.“ Er kneift die Augen zusammen. „Wag es ja nicht.“ „Ich schätze, ich kann es mir ja immer…“, ich schiebe mir den Finger in den Mund und sauge verführerisch daran, „selbst besorgen.“ Seine Zunge fährt über seine Unterlippe. „Eigentlich glaube ich, dass mein Vibrator in meiner Reisetasche ist.“ Ich fahre mit den Händen über meine Brüste und ziehe an meinen Nippeln, bis sie hart werden. „Vielleicht reite ich den einfach. Soll ich dir ein Video davon schicken?“ Seine Augen verdunkeln sich, während er seinen Hosenstall öffnet und sich auf die Couch zurückfallen lässt. „Das Einzige, was du die Erlaubnis hast zu reiten, ist mein Schwanz.“ Er zieht mich über sich und spreizt meine Beine. „Los jetzt, setz dich verdammt noch mal drauf.“ Ich lache laut auf. „Aber du musst doch los. Sie haben einen Berg voller Termine, Mr. Kronfeld. Ich könnte es unmöglich verantworten, Sie aufzuhalten.“ Mit einer heftigen Bewegung stößt er in mich hinein und bringt mich sofort zum Schweigen. „Viannes Narr“, forme ich lautlos mit den Lippen. Er packt mich bei den Haaren und zieht mein Gesicht zu seinem. „Halt die Klappe, oder ich ficke diesen unartigen kleinen Mund auch noch.“ Ich lecke über seine halb geöffneten Lippen, und sein Griff in meinem Haar wird fester. „Füll mich aus, Großer“, flüstere ich gegen seinen Mund. „Zeig mir, was du draufhast.“
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