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Der Silberne Pakt: Gebunden an den herzlosen Alpha

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Um ihr sterbendes Rudel zu retten, willigt Elara aus dem Süden ein, den Mann zu heiraten, der ihre Verwandten abgeschlachtet hat: Alpha Fenris aus dem Norden. Sie erwartet Hass, aber nicht, dass sich in dem Moment, in dem sie sich berühren, eine Paarungsbindung zwischen ihnen entwickelt.

Doch Fenris, geblendet von der Blutfehde, weist sie vor dem gesamten Rat des Nordens zurück und brandmarkt sie als „nutzlose Omega“. Nach altem Gesetz müssen sie dreißig Tage lang im Sturmwacht-Turm isoliert bleiben, um den Frieden zu besiegeln. Fenris glaubt, er sei mit einer Schwächlingin gefangen. Er weiß nicht, dass Elara die Astral-Frostwolf ist, eine göttliche Gestaltwandlerin, deren Macht sein Königreich zerstören könnte. Wenn sie den Monat überlebt, ohne dass ihr Herz bricht, könnte sie ihn vernichten – oder an seiner Seite regieren.

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Kapitel 1
Der Wind heulte durch die zerbrochenen Wasserspeier der Festung Black Ridge und klang weniger nach Wetter als nach den Geistern der tausend südlichen Wölfe, die Fenris getötet hatte. Elara zog ihren dünnen Umhang enger um sich, dessen Stoff nur einen armseligen Schutz gegen den Frost des Nordens bot. Unter ihrer Haut begann sich ihr innerer Wolf – der Astral Frost-Wolf – zu regen, eine Supernova aus Eis und Sternenlicht. Bleib unten, befahl Elara dem Tier. Wenn sie sehen, was du bist, werden sie uns niemals gehen lassen. Sie holte Luft, die geruchsüberdeckenden Kräuter, die sie geschluckt hatte, schmeckten wie bitteres Kupfer in ihrem Rachen. Für die Nordwölfe, die von den Dachsparren aus zusahen, roch sie nach nichts. Ein Geist. Eine nutzlose, geruchlose Omega. Die massiven Eisentüren am Ende der Halle öffneten sich knarrend. Alpha Fenris trat ins Fackellicht. Er war ein Berg aus Muskeln und vernarbter Haut, seine Augen hatten die Farbe des Wintermeeres kurz vor dem Zufrieren. Er ging nicht, er schritt voran, und das bloße Gewicht seiner Alpha-Aura ließ die südlichen Botschafter hinter Elara auf die Knie fallen. Elara blieb stehen. Fenris blieb nur wenige Zentimeter vor ihr stehen. Er sah auf sie herab und verzog die Lippen zu einem spöttischen Grinsen über ihre kleine Statur. Dann streckte er die Hand aus, packte mit seiner behandschuhten Hand ihr Kinn und drehte ihr Gesicht zum Licht. In dem Moment, als seine Haut die kleine Hautstelle an ihrem Kinn berührte, explodierte die Welt. Es war kein Funke, sondern eine physische Schockwelle. Ein goldenes Licht blitzte zwischen ihrer Haut auf, sichtbar für alle im Raum. Die Verbindung zwischen den Seelenverwandten erwachte zum Leben, eine psychische Brücke schlug in Elaras Geist ein, erfüllt vom Geruch von Kiefern, Eisen und einem plötzlichen, verzweifelten Hunger. Es wurde totenstill im Saal. Die Botschafter schnappten nach Luft. Fenris' Pupillen weiteten sich, sein Wolf sprang an die Oberfläche. Drei Sekunden lang glaubte Elara, Hoffnung in seinen Augen zu sehen. Dann verwandelte sich die Hitze in seinem Blick in absolutes Eis. Er riss seine Hand weg, als hätte sie ihn verbrannt. Er sah zu seinem Rudel – zu den Männern, die Brüder im Süden verloren hatten – und sein Gesicht verhärtete sich zu einer Maske der Grausamkeit. „Eine erbärmliche, geruchlose Ratte aus den Schlammgruben des Südens?“, dröhnte Fenris' Stimme und hallte von den Steingewölben wider. „Die Göttin hat einen kranken Sinn für Humor.“ Elaras Herz hämmerte gegen ihre Rippen. „Fenris, die Verbindung … du hast sie gespürt.“ „Ich habe einen Fehler gespürt“, spie er. Er hob die Hand und sprach so laut, dass jeder Wolf in der Zitadelle ihn hören konnte. „Ich, Fenris aus dem Norden, Alpha von Black Ridge, lehne diese Verbindung ab. Ich finde dich unwürdig. Ich lehne dich ab, Elara aus dem Süden.“ Die Ablehnung traf sie wie ein physischer Schlag gegen die Brust. Die goldene Verbindung zwischen ihnen wurde schwarz, schrumpfte und versengte ihre Seele. Elara schnappte nach Luft, stolperte zurück, ihre Lungen verkrampften sich, als die „Krankheit der Ablehnung“ begann, sich zum ersten Mal qualvoll durch ihre Adern zu schlängeln. „Die Ehe ist ungültig“, knurrte Fenris den Ältesten zu. „Sperrt sie in den Kerker, bis der Vertrag unterzeichnet ist.“ „Wartet!“, rief der Hohe Älteste und trat vor, ein uraltes Pergament in den Händen. „Der Silberne Pakt ist blutgebunden, Alpha. Ablehnung hin oder her, das Gesetz ist absolut. Um den Frieden zu besiegeln, müsst ihr und das Mädchen dreißig Tage lang im Sturmwacht-Turm isoliert werden. Zusammen. Wenn sich die Tür vor dem Mondzyklus öffnet, wird der Krieg fortgesetzt.“ Fenris drehte sich um, seine Augen blitzten mörderisch rot. „Du erwartest von mir, dass ich mich einen Monat lang mit einer Spionin aus dem Süden in einem Turm einsperre?“ „Das Gesetz ist älter als deine Krone, Alpha“, flüsterte der Älteste. Fenris sah Elara an, sein Blick voller Abscheu. Er packte sie am Arm, sein Griff hinterließ blaue Flecken. „Na gut. Dreißig Tage. Aber rechne nicht damit, diesen Turm lebend zu verlassen, kleiner Wolf.“ Als er sie zur Wendeltreppe zog, begann der Boden unter der Zitadelle zu beben. Elara spürte es als Erste – eine Vibration in der Erde, die nichts mit Wölfen zu tun hatte. Durch die hohen Schlitzfenster wurde der Himmel nicht nur dunkel, er wurde leer. „Fenris, hör auf“, flüsterte Elara, während ihr Astralwolf plötzlich eine Warnung in ihrem Hinterkopf schrie. Eine ohrenbetäubende Explosion erschütterte die Festung. Die schweren Eisentüren, an denen sie gerade vorbeigegangen waren, öffneten sich nicht nur – sie wurden durch eine Explosion aus ihren Angeln gerissen. Durch den Rauch tauchten Gestalten in silber-schwarzen Rüstungen auf, die schwere Repetierarmbrüste trugen, die mit gezackten, leuchtenden Bolzen geladen waren. „Attentäter!“, schrie jemand. Aber sie zielten nicht auf den Alpha. Der Anführer der Attentäter hob seine Waffe, deren leuchtende Spitze direkt auf Elaras Herz zielte. „Der Astralwolf stirbt heute Nacht“, zischte der Attentäter. Fenris erstarrte und blickte Elaras zu. „Der was?“ Der Bolzen zischte durch die Luft.

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