Völlig verschwunden

1099 Words

Als ich sah, wie Rico die Waffe auf Dante richtete, zerbrach etwas in mir vollständig. „Nein—!“ schrie ich. Meine Stimme riss mir roh und verzweifelt aus der Kehle, hallte durch den Keller wie der Schrei eines verwundeten Tieres. In diesem Moment verlangsamte sich alles. Ricos verdrehtes Grinsen. Der kalte Glanz der Waffe. Dante, der sich ohne Zögern bewegte. Dann— Der Schuss krachte. Das Geräusch war ohrenbetäubend. Scharf. Endgültig. Für einen Sekundenbruchteil weigerte sich mein Verstand zu begreifen, was meine Augen sahen. Dante zuckte heftig zusammen, sein Körper schlug auf dem Boden auf, als wäre ihm mit einem Schlag jede Kraft entrissen worden. Blut folgte sofort — zu viel Blut — breitete sich unter ihm aus auf eine Weise, die keinen Sinn ergab. Ich glaube, ich schrie noch

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