Es waren meine Brüder. Und Elena. Für eine halbe Sekunde weigerte sich mein Gehirn, es zu verarbeiten. Dann passten sich meine Augen richtig an die Dunkelheit an, an die Gestalten, die dicht hinter mir standen, an die vertrauten Haltungen und Waffen und Atemmuster, die ich mir über Jahre aus Blut und Krieg eingeprägt hatte. Lucas. Motem. Desperando. Und Elena — steif dastehend, der Kiefer so fest zusammengebissen, dass ich ihre Zähne fast knirschen hören konnte. Was zum Teufel machten sie hier? Ich starrte instinktiv Lucas an, mein Verstand raste nach Antworten, aber er gab mir keine. Stattdessen tat dieser wahnsinnige Bastard das, was Lucas immer tat, wenn Chaos im Spiel war. Er grinste. Ein wildes, ferales Grinsen — scharf, gefährlich, aufgeregt. Bevor ich ihn aufhalten konnt

