Kapitel 1
Elena Reyes balancierte das schwere Silbertablett auf ihrer Handfläche und schlängelte sich mit einem Lächeln durch die glitzernde Menge, das so gekünstelt war, dass ihr die Wangen wehtaten. Die Wohltätigkeitsgala im obersten Stockwerk des Voss Tower war in vollem Gange, Manhattans Elite triefte nur so vor Diamanten und Arroganz. Ihre schwarze Kellnerinnenuniform schmiegte sich etwas zu eng an ihre Kurven, der Rock reichte kaum bis zur Mitte des Oberschenkels, und jedes Mal, wenn sie sich bückte, um Getränke zu servieren, spürte sie, wie Blicke über ihren Körper wanderten.
Halte einfach nur heute Abend durch, sagte sie sich. Die zusätzlichen dreihundert Dollar würden die nächste Medikamentenrunde ihrer Mutter decken. Gerade so.
Ihre Füße schrien in den billigen High Heels, während sie durch den Raum schritt. Da sah sie ihn.
Alexander Voss.
Er stand da wie ein König unter Bauern – groß, breitschultrig, in einem perfekt geschnittenen schwarzen Smoking, der die rohe Kraft darunter nicht im Geringsten verbarg. Dunkles Haar, markante Kinnlinie und diese eisgrauen Augen, die jeden zu durchdringen schienen, auf den sie fielen. Mit vierunddreißig war er einer der jüngsten Selfmade-Milliardäre der Stadt, und er sah auch so aus.
Ihre Blicke trafen sich.
Elena stockte der Atem. Hitze durchflutete augenblicklich ihren Körper, eine feuchte Wärme sammelte sich zwischen ihren Schenkeln. Sie wandte den Blick zu schnell ab, das Herz hämmerte, und das war ihr Fehler.
Ihr Absatz blieb an der Kante des Teppichs hängen. Das Tablett kippte.
Champagnergläser zerschellten auf dem Marmorboden in einer Explosion aus Kristall und goldener Flüssigkeit. Mehrere Gläser spritzten über Alexander Voss’ teure Schuhe.
„Scheiße“, flüsterte sie und sank sofort auf die Knie, die Serviette in der Hand. „Es tut mir so leid, Mr. Voss –“
Starke Finger packten ihr Handgelenk und hielten sie zurück.
„Nicht.“ Seine Stimme war tief, wie mit Samt umhüllter Stahl. „Sieh mich an.“
Elena hob den Blick. Aus der Nähe war er umwerfend. Sein Duft – dunkle Gewürze und teures Parfüm – hüllte sie ein wie Rauch. Diese grauen Augen brannten sich mit etwas Hungrigem in ihre. Raubtierhaft.
„Du zitterst“, murmelte er, während sein Daumen über ihren rasenden Puls strich. „Hast du Angst?“
„Nein“, log sie. Aber ihre Brustwarzen hatten sich schmerzhaft gegen ihren BH gepresst, und ihr war auf peinliche Weise bewusst, wie feucht sie plötzlich war.
Alexanders Lippen verzogen sich zu einem Lächeln. Er zog sie auf die Beine, als wäge sie nichts, seine Hand verweilte dabei an ihrem Kreuz. Die Hitze seiner Handfläche brannte durch den dünnen Stoff.
„Elena Reyes“, sagte er und las ihr Namensschild. Sein Blick wanderte langsam ihren Körper hinunter, verfolgte schamlos ihre vollen Brüste, die Wölbung ihrer Taille, die aneinandergepressten, kräftigen Schenkel. „Du bist neu.“
„Ja, Sir.“
Er beugte sich vor, seine Lippen streiften ihr Ohr. „Normalerweise vermische ich Geschäftliches nicht mit Vergnügen. Aber für dich … könnte ich eine Ausnahme machen.“
Elenas Muschi zog sich bei dem dunklen Versprechen in seiner Stimme zusammen. Sie spürte, wie sie feucht wurde, ihr Höschen war klatschnass. Dieser Mann war Gefahr, gehüllt in Luxus, und jede Zelle ihres Körpers reagierte auf ihn wie auf einen Magneten.
Bevor sie antworten konnte, erschien ihr Vorgesetzter, entsetzt. „Mr. Voss, es tut uns furchtbar leid. Elena, du hast für heute Abend frei –“
„Nein.“ Alexanders Tonfall ließ keinen Raum für Widerrede. „Sie bleibt. Bei mir.“
Der Aufseher war verschwunden. Alexander legte seine Hand auf ihren unteren Rücken und führte sie durch die Menge, weg von dem Durcheinander. Jeder, an dem sie vorbeikamen, starrte sie an. Elenas Gesicht glühte vor Verlegenheit und etwas weitaus Beschämenderem – Erregung.
Er führte sie auf einen privaten Balkon mit Blick auf die funkelnde Stadt. In dem Moment, als sich die Glastür hinter ihnen schloss, verstummte der Lärm der Gala.
Alexander drehte sie zu sich um und drückte sie gegen das Geländer. Sein Körper umschloss ihren, ohne sie zu berühren. „Du hast mich den ganzen Abend beobachtet, Elena.“
„Ich – ich habe nicht –“
„Lügnerin.“ Seine Hand glitt an ihrer Seite hinab, kühn und besitzergreifend, und umfasste die üppige Rundung ihres Hinterns durch ihren Rock hindurch. Er drückte fest zu. Elena schnappte nach Luft, ein leises Wimmern entwich ihren Lippen. „Ich habe gesehen, wie du deine Schenkel aneinanderpresstest, als du mich ansahst. Bist du gerade feucht?“
Ihr Atem stockte. Sie sollte ihm eine Ohrfeige geben. Sie sollte weggehen. Stattdessen nickte sie, Scham und Verlangen wühlten in ihr.
„Sag es“, forderte er.
„Ja“, flüsterte sie. „Ich bin … sehr feucht, Mr. Voss.“
Ein leises, zufriedenes Knurren grollte in seiner Brust. Er drückte seinen Oberschenkel zwischen ihre Beine und zwang sie auseinander. Der harte Muskel rieb direkt an ihrer pochenden Muschi durch ihr durchnässtes Höschen. Elena stöhnte und wiegte instinktiv ihre Hüften.
„Braves Mädchen.“ Er packte ihr Kinn und zwang sie, ihm in die Augen zu sehen, während er seinen Oberschenkel an ihr rieb. „Ich werde dir morgen ein sehr großzügiges Angebot machen. Eines, das all deine Probleme lösen wird. Aber heute Nacht …“
Seine Hand glitt unter ihren Rock. Lange, geübte Finger schoben ihr Höschen beiseite und streichelten ihre feuchten Schamlippen.
„Verdammt“, zischte er. „Du tropfst dir die Schenkel hinunter.“
Zwei dicke Finger drangen ohne Vorwarnung in sie ein. Elena schrie auf und krallte sich an seinen Schultern fest, während er sie mit ihnen fickte – tiefe, besitzergreifende Stöße, die sich an jenem perfekten Punkt in ihr krümmten. Sein Daumen fand ihre geschwollene Klitoris und kreiste gnadenlos um sie herum.
„Schau dir die Stadt an, während ich diese gierige kleine Muschi fingere“, befahl er.
Elena starrte auf die funkelnden Lichter, die Beine zitterten, während Alexander sie immer näher an den Rand brachte. Die feuchten, obszönen Geräusche seiner Finger, die in ihre durchnässte Fotze stießen, erfüllten den Balkon.
„Ich werde diesen Körper ein ganzes Jahr lang besitzen“, knurrte er ihr ins Ohr und fügte einen dritten Finger hinzu. „Jedes Loch. Auf jede Art, die ich will. Und du wirst so oft kommen, dass du deinen eigenen Namen vergisst.“
Der Orgasmus traf sie wie ein Güterzug. Elena schrie auf und krampfte sich heftig um seine Finger, während sie heftig kam; ihre Säfte spritzten über seine Hand und sein Handgelenk. Er hörte nicht auf, sondern zog es hinaus, bis sie vor Lust schluchzte.
Als sie schließlich erschöpft an ihm zusammensackte, zog er seine Finger zurück und führte sie an ihre Lippen.
„Leck sie sauber.“
Sie gehorchte, saugte seine Finger in ihren Mund und schmeckte sich selbst. Alexander beobachtete sie mit dunklen, brennenden Augen.
Er trat einen Schritt zurück und richtete die massive Beule in seiner Hose. „Geh nach Hause, Elena. Mein Anwalt wird dich morgen früh kontaktieren. Sag Ja … und ich werde dich morgen Abend in meinem Penthouse ordentlich durchficken. Bis du nicht mehr laufen kannst.“
Elena stolperte benommen aus der Gala hinaus, die Oberschenkel klebrig von ihrer eigenen Erregung, das Herz rasend.
Sie wusste bereits, dass sie Ja sagen würde.