Kapitel 8

1441 Words

Als ich endlich mein Wohnhaus erreichte, tat mir mein Knie noch immer von dem Sturz neulich weh, und mein Ellbogen pochte. Das Treppenhaus roch nach Pisse, und der Aufzug war natürlich immer noch kaputt – technisch gesehen zumindest. Ich stieg bis in den dritten Stock, fummelte mit meinen Schlüsseln herum und ging hinein. Meine Wohnung war dunkel und kalt. Der Kühlschrank brummte, und das angekippte Fenster ließ einen kalten Luftzug herein. Ich machte mir nicht die Mühe, das Licht anzuschalten, weil ich wusste, wo alles war. Und sowieso gab es nicht viel, das man kennen musste. Ich streifte meine Schuhe ab und setzte mich auf die Matratze. Die Bettlaken waren noch immer zerknittert von letzter Nacht, weil ich nie mein Bett machte. Dann ließ ich mich zurückfallen und starrte an die Decke,

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