Greys Perspektive In dem Moment, als wir den Ort erreichten, lag eine gespannte Stille in der Luft. Mein Kiefer spannte sich, während ich den leeren Raum absuchte – noch keine Spur von ihm. Der Problemverursacher höchstpersönlich, Rich Live Show, war nicht da. „Sag mir, wie lange es dauert, bis sie ihn hierher bringen?“ fragte ich Andrew, die Wut in meiner Stimme wuchs. „Sie werden jeden Moment hier sein, wir müssen nur warten“, antwortete er ruhig. „Warten, ja?“ Ich schnaubte. „Schon klar, ich warte.“ Ich ging unruhig auf und ab, die Hände tief in die Taschen vergraben, versuchte das Brodeln in mir zu bändigen. Jeder Schritt hallte auf dem Betonboden wider, begleitet vom Summen der Klimaanlage. Meine Gedanken wurden dunkler, kreisten nur um eines – was ich mit ihm tun würde, wenn er

