„Woher zum Teufel hast du meine Nummer?" Ich stand telefonierend in meinem Hotelzimmer vor dem Spiegel und hielt mir schon das zehnte Oberteil vor die Brust. „Von Logan." „Und was willst du? Wohl kaum mit mir verabreden. Schliesslich darf man dich ja nicht mit mir sehen. Es würde ja deinem guten Ruf schaden", spottete ich leicht gereizt. Ich verstand nicht, warum mich Ethan ausgerechnet heute anrufen musste. Ich verstand nicht, warum er mich überhaupt anrief. „Hab ich dir doch gesagt: Wir müssen planen wie wir mit unserem Projekt weitermachen. Wir sind ziemlich in Verzug", wiederholte er das, was er mir schon vor drei Minuten gesagt hatte. „Ach ja, ich habe ganz vergessen, dass du ein kleiner Musterschüler bist. Ich bitte gnädigst um Verzeihung", langsam riss mir der Geduldsfad

