Varians Blick

1243 Words

Varians Blick heftet sich auf Taube – ein stilles, mächtiges Verlangen erwacht zwischen ihnen. Der Saal vibriert unter meinen Füßen. Stiefel. Viele. Sie kommen näher. Claudes Atem entweicht ihm in einem scharfen Schrei. „Varian – bring sie hier raus!“ Die Wache steht noch immer zitternd an der Tür. „Alpha … Matthias ist wütend. Er sagt, das Mädchen gehöre ihm.“ Varian erstarrt. Die brennenden Fackeln um uns herum flackern … erlöschen … drehen sich im Wind seines Zorns. Dann wendet er sich mir zu. Nicht der Wache. Nicht Claude. Nicht der Bedrohung zu, die wie ein Sturm durch den Palast fegt. Mir. Sein Blick trifft mich mit voller Wucht. Ich erstarre. Etwas Tiefes, etwas Hungriges regt sich in seinen Augen – langsam wie Feuer, das über dunkles Öl gleitet, heiß genug, um Spuren

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