Die Stadt des Alphas-1b

1063 Words

Wir passieren zwei riesige Wolfsstatuen aus Stein, die den Palasteingang flankieren. Ihre Zähne sind gefletscht, ihre Augen mit furchterregenden Details eingemeißelt. Ich schwöre, die Luft um sie herum vibriert, als ob der Stein selbst Blut riecht. Ein Wächter gibt der Kutsche ein Zeichen zum Anhalten. Ein anderer öffnet die Tür. „Willkommen“, sagt er. „Wir haben den Befehl, Sie hineinzubegleiten.“ Drinnen. Im Palast. Wo Varian lebt. Wo Varian atmet. Wo Varian herrscht. Mein Herz rast. Dev steigt als Erster aus, streckt die Arme und lässt den Nacken knacken. „Wow. Die haben den Laden aufgewertet. Schicker … höher … furchteinflößender.“ Ich werfe ihm einen Blick zu, aber er lacht nur leise. Als ich absteige, fühlt sich der Stein unter meinen Füßen kälter an als der Wind. Der Wäch

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