Im Inneren des Verstecks-1a

1245 Words

Das Wort *meins* hing wie Rauch in der Luft. Es klang nicht laut, aber es erfüllte den Raum – ein Geräusch, das unter die Haut kroch und dort blieb. Ich konnte mich nicht bewegen. Meine Finger umklammerten noch immer den schwarzen Zettel, dessen Ränder leicht in meine Handfläche schnitten. Varian stand ein paar Schritte entfernt, die Augen blass und scharf, und musterte mich, als hätte er bereits entschieden, was ich war. Claude stand neben der Tür, die Kiefer angespannt, sein Grinsen verschwunden. „Ich habe dem nicht zugestimmt“, sagte ich leise. Varians Blick wurde nicht weicher. „Du hast es akzeptiert.“ „Ich wusste nicht …“ „Du hast es trotzdem genommen.“ Seine Stimme war ruhig und fest, die Art von Stimme, die nicht lauter werden musste, um Gehorsam zu fordern. „In meinem Haus k

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