KAPITEL ZWEIUNDDREISSIG Selenes Sicht Nachdem Älteste Maera gesprochen hatte, herrschte Stille. Älteste Maera erhob ihre Stimme nicht. Das war auch nicht nötig. Die Ältesten traten ohne Widerrede zurück. Selbst Ältester Kael senkte seinen Stab ein wenig. Ich rappelte mich mühsam auf und stand barfuß auf dem kalten Boden in der Mitte. Mein Körper war wieder heil. Keine Schnitte. Kein Blut. Kein Schmerz. Meine Handgelenke waren frei, doch meine Arme fühlten sich schwer an. Ich wusste nicht, wohin ich schauen sollte. Jeder, der mich ansah, spiegelte eine andere Emotion wider. Angst. Schock. Neugier. Hass. Älteste Maera machte einen langsamen Schritt nach vorn. Der jüngere Wolf, der sie stützte, justierte seinen Griff, doch sie richtete sich von selbst auf. Ich merkte, dass sie sehr a

