32: Die Flucht

1434 Words

Sofia Ich schloss die Tür zu meinem Zimmer ab, meine Hände zitterten so stark, dass ich mir die Knöchel am Metall zerkratzte. Das reichte mir nicht, ich schnappte mir Claras schweren Schreibtischstuhl, zog ihn über den Boden und klemmte ihn fest unter den Türgriff. Ich wich zurück, meine Brust hob und senkte sich, bis meine Beine an die Bettkante stießen und ich zusammenbrach. „Sofia?“ Clara ließ ihre Zeitschrift fallen und sah mich mit großen Augen an. „Was ist passiert? Wo sind die Taschen? Hat Louis dir wehgetan?“ „Er hat ihn angerufen“, würgte ich hervor, „er hat meinen Vater angerufen.“ Claras Gesicht wurde blass. „Oh, Scheiße.“ „Er kommt“, schluchzte ich und umklammerte meine Knie. „Louis hat ihm gesagt, ich sei labil. Er hat ihm gesagt, ich würde mich ‚dämonisch‘ verhalten. Mei

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