Sofia Das Telefon in meiner Hand vibrierte erneut, ein wütendes Summen, das mir in den Knochen klang. Ich starrte auf den Bildschirm. Vater. Luca saß einfach da auf dem Rücksitz, den Blick auf mein Profil geheftet, und wartete. Ich holte tief Luft und strich mit dem Daumen über den Bildschirm. „Hallo?“ „Wo bist du?“ Die Stimme meines Vaters klang nicht besorgt, sondern kalt. „Ich bin draußen“, sagte ich mit überraschend ruhiger Stimme. „Ich brauchte frische Luft, Dad. Louis ... er hat mich erstickt. Er wollte mich nicht aus dem Gebäude lassen, er bewachte die Tür wie ein Wärter.“ „Er hat dich beschützt!“, schrie mein Vater, „Weil du offensichtlich verrückt bist! Eine Dame rennt nicht nachts durch die Straßen, Sofia! Du bringst Schande über diese Familie.“ „Ich bringe niemanden in

