Ich hatte mich in einen weichen, weißen Bademantel gehüllt und schritt langsam durch mein Zimmer hinaus, die Treppen hinunter, in die einladende Wohnküche der Strandvilla von Drake. Die Luft roch nach frisch gebrühtem Kaffee, nach warmem Teig und knusprigem Speck. Durch das Panoramafenster erstreckte sich der weitläufige Garten, dahinter der feinsandige Strand, das unermüdlich rollende Meer. Ein Paradies, wenn es nicht so grotesk gewesen wäre. Denn die Wahrheit war: Ich wusste bei Drake immer noch nicht, woran ich war. Warum er mit mir dieses abartige Spiel spielte. Warum er mich lockte, reizte, dominierte, nur um dann wieder seine Dunkelheit auf mich niederfallen zu lassen. Julian stand an der Küche, ein Glas Orangensaft in der Hand, das Handy in der anderen. Neben ihm bereitete eine Hau

