Ich hatte den gesamten Nachmittag und die darauffolgende Nacht damit verbracht, Kate alles erneut zu erzählen. Jedes noch so kleine Detail. Es war, als müsste ich diese Erinnerungen aus mir herausreißen, um nicht an ihnen zu ersticken. Die Worte flossen zögerlich, brüchig, dann immer heftiger, bis es keinen Halt mehr gab. Ich schilderte ihr, was Drake mir angetan hatte — die Fesseln, die Schläge, den hemmungslosen, erbarmungslosen s*x, der sich wie ein Brandmal auf meiner Seele eingebrannt hatte. Ich sprach von dem Käfig, in den er mich gesperrt hatte, und von dem Moment, als er mich wie eine Ware an Ransom Northman verkauft hatte. Und doch war es dieser vermeintliche Feind, Ransom, der sich als Mensch mit einem Herz herausgestellt hatte — das Herz, das ich bei Drake niemals finden würde.

