„Drake…“, flüsterte ich mit zusammengepressten Zähnen. „Lass mich los, sonst schreie ich.“ Er lachte leise, ein kehliges, bösartiges Lachen, das sich wie Gift unter meine Haut schlich. „Schrei doch, Emma. Ich würde es lieben, dich schreien zu hören. Weißt du, wie lange ich davon geträumt habe?“ Seine Finger glitten meinen Arm hinauf, bis sie meine Kehle fanden und sanft, fast zärtlich, darum schlossen. Mein Atem stockte. Eine Flut aus Erinnerungen überrollte mich, ließ mich kurz taumeln: der kalte Stahl der Handschellen, das Knirschen des Leders, die Hitze seiner Berührungen, die scharfe Kante zwischen Schmerz und Lust, auf der ich so oft balanciert hatte. Ich hasste ihn. Ich hasste ihn so sehr… und doch war da dieser dunkle Teil in mir, der auf die Berührung meines Peinigers reagierte.

