***Emma*** Ich wusste nicht, wann ich eingeschlafen war. Vielleicht war es mitten in einem meiner üblichen inneren Monologe passiert, einer jener Monologe, in denen ich mir vorstellte, wie ich Drake mit einer einzigen, perfekten Bewegung zu Boden schmettere. Die Vorstellung hatte etwas Befriedigendes, auch wenn mein Körper in der Realität nicht mal die Kraft hatte, mich aufrecht hinzusetzen, ohne dass alles in mir pochte und schmerzte. Kalter Schweiß klebte an meiner Stirn, und mein Atem ging flach. Die muffige Decke, in die ich mich gewickelt hatte, bot wenig Trost. Sie roch nach Schimmel und nach etwas, das ich nicht näher identifizieren wollte. Ich erwachte, als das laute Klacken der metallenen Kellertür durch den Raum hallte. Mein Magen verkrampfte sich augenblicklich, ein Reflex, de

