Kapitel 53

1120 Words

Ich vergrub mein Gesicht an seiner Halsbeuge, schmeckte Salz, Haut, Begierde. Doch er hielt mich fester, zog mich noch näher an sich heran, als wollte er mich verschmelzen lassen. „Aber niemand wird dich besitzen … außer ich…“, zischte er mit einer Leidenschaft, die wie ein Messer durch die Nacht schnitt. Etwas in mir rebellierte, brannte auf, loderte gegen diese Worte an. Ich riss den Kopf hoch, funkelte ihn an, während meine Finger sich um sein Kinn legten und zudrückten, nicht zärtlich, sondern fordernd, herausfordernd. „Nein! Auch du wirst mich nicht besitzen. Wir beide sind fertig miteinander …“, erwiderte ich, meine Stimme ein scharfes Echo meiner Entschlossenheit. Doch Drake schmunzelte, ein süffisantes, dunkles Lächeln, das seine Augen aufleuchten ließ. „Wir sind fertig miteinan

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