Kapitel 7

507 Words
Linus POV Nachdem unser Alpha Damian her gerannt kam mit einer Fremden, wusste ich es sofort. Sie war seine Mate. Ich sah es seinen Augen. Wie er sie hielt. Ich schaute mir ihre Bisswunde an und versorgte sie. Damian wich dabei nicht eine Sekunde von ihrer Seite. Nachdem sie versorgt war, bettete er sie in sein Bett und legte die Decke über sie. Besorgt schaute er sie an. "Keine Sorge. Sie wird wieder. Sie hat nur zu viel Blut verloren und ist deswegen in Ohnmacht gefallen. Sie schläft jetzt. In ein laar Stunden kommt sie wieder zu sich", beruhigte ich ihn. Dankbar lächelte er mich an ehe er sich ihr wieder widmete. Leise schlich ich aus dem Zimmer. Ich lief nach unten und raus aus dem Haus. Ich hatte noch Patienten zu versorgen. Zwar waren Werwölfe robust und heilten schneller als Menschen, aber dafür waren sie auch weniger zimperlich zu einander. So kam es häufig bei Streitereien zu Knochenbrüchen und Bissspuren. Erstere mussten immer schnell behandelt werden. Denn bei dem Tempo der Heilung könnten die Knochen in falscher Position wieder zusammenwachsen. In solchen Fällen mussten die Knochen wieder gebrochen werden und dass tat ich meinen Rudelleuten nur ungern an. Mittlerweile war ich fertig mit meinem Pflichten und machte mir im Packhaus einen Kaffee. Plötzlich war Geschrei und poltern von oben zu hören. Anscheinend ist unsere werdende Luna aufgewacht. Ich trank noch schnell meinen Kaffee leer ehe ich nach oben ging. Bei der Tür angekommen machte ich sie auf und ging rein. Verwundert ging mein Blick zu Damian der noch im Bett lag und seine rote Wange hielt. Anscheinend hatte die Kleine ihm eine ordentlich verpasst. Ich blickte mich um und sah sie links von mir stehen. Panisch schaute sie zwischen mir und Damian hin und her. In ihrer Hand hielt sie, eine Nachttischlampe? Ich musste schmunzeln. Langsam kam ich einen Schritt auf sie zu. "Ganz ruhig. Niemand will dir etwas tun. Also leg bitte die Nachttischlampe weg", versuchte ich sie zu beruhigen. Ich ging näher auf sie zu. Doch anscheinend hatte meine Handlung genau das Gegenteil bewirkt. Sie schrie plötzlich auf und kam auf mich zu. Die Lampe knallen sie in mein Gesicht. Zischend hielt ich mir dieses. Ich glaube meine Nase war gebrochen. Doch sie war noch nicht fertig. Sie rammte mir ihre Hand in den Bauch. Der hatte gesessen. Schmerzend krümmte ich mich. Am Rande nahm ich war, wie sie an mir vorbei rannte und raus in den Flur. "Ich liebe sie", kam es von Damian. Wütend schaute ich ihn an und richtete mich auf. Mein Magen schmerzte immer noch. Mit einer Handbewegung schob ich meine Nase wieder an ihrem richtigen Platz. "An deiner Stelle würde ich ihr hinterherrennen, oder sie ist über alle Berge", sagte ich zu ihm. Er löste sich aus seiner Starre und fing an zu Fluchen. Schnell rannte er zur Tür. "Hose", erinnerte ich ihn. Er schaute an sich herunter. Wieder fluchte er und suchte sich eine Jogginghose, die er während dem Laufen anzog. Also los gehts zur Verfolgungsjagd unserer Luna.
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