Kapitel 8

753 Words
Arya POV Draußen auf dem Flur angekommen suchte ich nach dem Ausgang. Wo ging es hier verdammt nochmal raus? Ich rannte den Flur entlang zu einer Treppe. Schnell ging ich diese runter. Anscheinend übersah ich dabei ein paar Stufen, denn im nächsten Moment war der Boden unter meinen Füßen weg und ich flog nach unten. Schnell machte ich mich zur Kugel um mich abzurollen. Ich kam unten an. Zwar nicht auf dem Beinen, wie erwünscht, sondern auf dem Hintern, aber was sollst. Ich rappelte mich auf. Okay, ich habe keine Knochenbrüche. Glaube ich zumindest. Ich schnappte mir meine Lampe, die beim Sturz runter gefallen ist und schaute mich um. Links war die Wand und rechts war es offen. Anscheinend war dort die Küche und das Esszimmer. Den eine ganze Menge Leute saßen da und aßen. Verwundert schauten sie mich an. Okay, schnell weiter bevor sie aus ihrer Starre erwachen und mich nicht mehr gehen lassen. Vorne war die rettende Haustür. Endlich! Ich rannte auf sie zu und wollte sie gerade öffnen, als sie von selbst aufging und ein bulliger, muskelbepackter 2 Meter Riesen eintrat. Oh Gott, was habe ich nur verbrochen, dass du mir den als Gegner schickst. Tief holte ich Luft. Alles gut, ich krieg das schon hin. Ich nutz einfach den Überraschungseffekt aus. Gesagt getan. Oder besser gesagt, gedacht getan. Ich schrie und tat so als ob ich auf seinen Kopf zielen wollte. Aus Reflex hielt er die Hände hoch und verdeckte es. Ha, es klappte! Schnell änderte ich die Richtung meiner Nachttischlampe und rammte sie ihm, mit voller Kraft, in den Bauch. Er krümmte sich. Ich rannte an ihm vorbei und raus. Einfach nur raus aus diesem Irrenhaus. Ich rannte weiter. Um mich herum war eine Siedlung. Die Menschen schauten mich an, als ob ich ein Alien wär. Wahrscheinlich hatten sie noch nie ein, wie eine Irre mit einer Nachttischlampe durch die Gegend rennen gesehen. Wäre auch mein erstes Mal gewesen. Wieso musste sowas auch immer mii passieren? Poltern war von hinter mir zu hören. Hinter mir kamen der Psycho aus dem Bett, die zwei Typen, die ich mit der Lampe verhauen hatte und die ganze Küchengemeinschaft hinterher gerannt. Na toll! Als ob mir einer nicht gereicht hätte. Aber der Typ nahm gleich sein ganzes Rudel mit auf die Jagd. Ich schmiss die Lampe nach ihm. Allerdings schmiss ich sie leider nicht so weit wie erwünscht. Mist. Im Werfen war ich schon immer eine Niete gewesen. Und jetzt hatte ich auch nichts mehr um mich zu verteidigen. Ich wär ja gern wieder zurück gerannt, um meine heiß geliebte Nachttischlampe aufzulesen, allerdings war nun die Mannschaft bei ihr angekommen. Und ich hatte echt keine Lust in ihre offenen Arme rein zu rennen. Ich drehte mich wieder nach vorne. Was sich als zu spät erkennbar machte. Ich hatte eine Baumwurzel übersehen und bliep natürlich an ihr hängen. Schnell rollte ich mich ab. Dieses mal war es aber um einiges Schmerzhafter, da sich kleine Steine vom Weg in meinen Rücken bohrten. Ich wollte gerade weiterrennen. Doch da packten mich zwei starke Arme von hinten und ich wurde an etwas hartes gedrückt. Meine Arme waren durch diesen Griff an meinen Körper gepresst. Ich konnte sie nicht mehr bewegen. Meine Füße schwebten über dem Boden, da der Typ anscheinend um einiges größer war als ich. Wer hätte es gedacht?! Selbst das Gesicht der Person konnte ich nicht sehen, da mein Rücken ihm zugewendet war. Ich trat um mich. "Lass mich sofort los du mieser Arsch", schrie ich ihn an. Doch er dachte nicht mal daran. Mit mir zusammen lief er zurück zum Haus. Ich rief ihm alle möglichen Verwünschungen und Beleidigungen entgegen die ich kannte. Auch in anderen Sprachen, alles was mir in den Kopf kam. Mittlerweile waren wir wieder im Haus. Ich hatte aufgehöhrt, wie wild um mich zu schlagen. Es brachte ja eh nichts. Ich musste nur auf den richtigen Zeitpunkt warten, um die Fliege zu machen. Allerdings wäre weglaufen zum zweiten mal zu versuchen, ein törrichtes Unterfangen. Ich hab ja gesehn wir schnell die waren. Ob sie oft Leuten hinterherjagen? Was fragte ich?! Natürlich taten sie das! Sie waren 100% irgendeine Kriminelle Gruppe. Der Beweis lag allein schon darin, dass sie mich gekidnapt haben und mich gegen meinen Willen hier festhielten. Aber gerade kriminell sahen sie nicht aus. Die meisten sahen aus wie normale Jugendliche. Auch junge Erwachsenen waren zum Teil zu sehen. Keine Drogen oder das ganze Zeug, weit und breit. Doch ich sollte mich nicht von ihrem Äußeren täuschen lassen.
Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD