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HELA – Standpunkt Ich blinzelte, als ich Max im Auto sitzen sah, und er selbst am Steuer saß. Normalerweise hatte Max, wohin er auch fuhr, immer einen Chauffeur, doch heute wirkte er fast … unabhängig. Ich stieg ein und grüßte ihn knapp. Max nickte nur kurz, dann fuhr er vom Büro los. Einige Minuten lang war das einzige Geräusch im Auto eine sanfte Klaviermelodie, die aus den Lautsprechern erklang. Ich warf einen Blick aus dem Fenster. „Wir fahren zur Cedarstraße. Du weißt doch, wo das ist, oder?“, fragte ich und brach damit das Schweigen. Max warf mir einen kurzen Blick zu. „Nein. Sag mir einfach, wohin ich fahren soll.“ Es war seltsam, wie beiläufig er das sagte. Hatte er mich etwa per GPS abgeholt? Etwa zehn Minuten später lotste ich Max schließlich durch die Straßen. Der Mann ne

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