HELA – Standpunkt Ich war zum ersten Mal in Max’ Privatbüro. Das Gebäude war prächtig, und der Name „Goldschmidt Group“ prangte prominent an der Fassade. Das Auto hielt vor der Lobby, und Max stieg ohne zu zögern aus. Ich folgte ihm, plötzlich nervös, und ging hinter ihm zum Eingang. „Guten Abend, Herr Goldschmidt“, begrüßte ihn der Wachmann höflich. Max nickte nur und ging hinein. Ich blickte zurück und sah, wie der Wachmann sich sofort um das Auto kümmerte. So fühlt es sich also an, Max Goldschmidt zu sein. Im Büro war es still, obwohl die Lichter noch hell brannten. Ich hatte noch nie zuvor ein so prächtiges Büro gesehen. Jeder, der hier arbeitete, musste stolz auf das Ansehen sein, das es mit sich brachte. „Was ist los?“, fragte Max, der meine Reaktion offenbar bemerkt hatte. „I

