„Abgemacht.", knurrt er und zieht mich sofort wieder an sich. Seine Hände wandern meine Seite entlang, während er mich küsst und dann schieben sie den Stoff meines Shirts nach oben. Ich keuche auf. Seine Hände sind rauer als früher. Doch seine Berührungen sind immer noch sanft und erregend. Er stöhnt leise auf, als seine Fingerspitzen über den Ansatz meiner Brüste streichen.
„Warte...", seufzt er und drückt mich von sich. „Zieh dich aus. Langsam.", befiehlt er mit heiserer Stimme und macht noch einen Schritt nach hinten. Ich sehe ihn ein wenig verwirrt an. Dann ziehe ich mir das Shirt über den Kopf. BH habe ich keinen an unter meinem Pyjama und ich höre wie der Doktor wohlig seufzt.
„Sie sind besser, als ich sie in Erinnerung habe."
Ich drehe mich um die eigene Achse, so wie er es gern hat und dann fahre ich mit den Fingern zum Bund meiner Shorts. Langsam beuge ich mich ein wenig vor, wackle mit dem Po und ziehe mir die Hose von den Hüften. Ich habe nur eine einfache schwarze Unterhose an, doch das ist mir egal. Kein Baby. Kein Doktor. Nur Ariane und Jan.
„Oh scheiße... Was zur Hölle!", stößt er empört aus und ich stocke. Ich drehe mich zu ihm um und sehe ihn fragend an. Jan hat das Handtuch abgenommen und sein Anblick lässt eine Woge der Erregung in mir aufsteigen. Ich spüre, wie ich feucht werde zwischen den Beinen und versuche es zu überspielen.
„Was ist?", frage ich ein wenig genervt. Er starrt mich immer noch mit gierigen Augen an und scheint vollkommen zu vergessen, dass er eben noch etwas gesagt hat.
„Dein Arsch. Was hast du gemacht?"
„Gefällt er dir nicht? Ich gehe ins Fitnessstudio." Sofort habe ich wieder die altbekannte Unsicherheit in der Stimme. Kurz ärgere ich mich über mich selbst doch als er mit leicht zuckendem Schwanz auf mich zukommt, sind alle Bedenken verflogen.
„Gefällt? Du bist ein Geschenk des Himmels, Ba-"
„Ah!", stoße ich laut aus, um ihn daran zu hindern, mich Baby zu nennen.
„Ariane... Ich dachte deine Brüste sind perfekt. Aber dein Arsch.- Oh ich will ihn!", knurrt er und mit einem Satz steht er vor mir und zieht mich an sich. Mit einem gekonnten Griff hat er meinen Kopf in den Nacken gelegt und küsst und knabbert an meinem Hals während seine Hände meinen Hintern kneten.
„Kein Analsex.", seufze ich und er hält kurz inne.
„Du kannst nicht einfach neue Regeln aufstellen, so funktioniert das nicht.", knurrt er an meinen Hals und seine Hände kneifen fest in meine Backen, manchmal gibt er mir einen kleinen Klaps.
„Du hast die alten gebrochen, also kann ich neue aufstellen.", stöhne ich und lasse meine Finger über seine harte Brust wandern. Wie sehr ich das vermisst habe!
„Darf ich nun Baby sagen?"
„Nein!" Ich stoße ihn ein wenig von mir und sehe ihn eindringlich an. Er hebt abwehrend die Hände.
„Ich hatte angenommen, du magst es."
„Ich- Das war was anderes.", stottere ich und senke den Blick. Er soll endlich aufhören zu reden. Das macht es nur noch schwieriger, mir vorzustellen, dass er jemand anderer war. Jemand vollkommen fremder. Jeder, nur nicht er selbst.
Jan kommt auf mich zu und zieht mich sanft an sich. Er senkt seine Lippen auf meine. Gierig erwarte ich seinen Kuss und sofort habe ich wieder weiche Knie, als er seine Arme um mich legt und mich hochhebt. Ich schlinge meine Beine um seine Hüften und drücke mich enger an ihn. Meine Brüste gegen ihn gepresst, spüre ich seinen schnellen Herzschlag. Ich stöhne leise an seine Lippen und dann wirft er mich nach ein paar wenigen Schritten auf das Sofa. Er steht bedrohlich über mir und lässt seinen lüsternen Blick langsam über meinen Körper schweifen.
„Reine Perfektion.", seufzt er und dann kniet er sich zwischen meine Beine. Er streicht vorsichtig darüber und hebt sie an. Dann zieht er mir gekonnt das nasse Höschen von den Hüften, über die Schenkel und Füße. Er sieht es kurz an und schüttelt amüsiert den Kopf. Sein dreckiges Grinsen zeigt, wie sehr ihm gefällt, dass ich schon wieder vollkommen bereit für ihn bin. Ich greife nach seinem Gesicht und ziehe es ein wenig an mich.
„Nein, Ariane. Heute entkommst du mir nicht so einfach.", raunt er und löst meine Hände von sich. Er hebt meine Beine hoch, legt sie sich auf die Schultern und versenkt sein Gesicht zwischen ihnen. Als seine Zunge über meine Mitte leckt, bäume ich mich unter einem lauten Stöhnen auf. Sein heißer Atem trifft auf meine empfindliche Stelle und ich seufze. Es war viel zu lange her, seit ich das letzte Mal guten s*x hatte. Jan nimmt sich viel Zeit, mich mit seiner Zunge zu erforschen und leckt und saugt ausgiebig an mir, bevor er seine Finger zu Hilfe nimmt und ich das bekannte Beben in den Beinen spüre.
„Noch nicht.", brummt er und seine Zunge taucht tief in mich. Ich schreie auf und kralle meine Hände in sein Haar. Er küsst mich auf meine Perle und seine Hände wandern über meinen Bauch zu meinen Brüsten. Er liegt zwischen meinen Beinen und küsst mein Dekolleté streicht mit den Händen über meine Brustwarzen und zwirbelt sie zwischen den Fingern. Ich gebe einen wohligen Laut von mir und der Doktor nimmt dies als Zeichen der Zustimmung. Er küsst meine Brüste und beginnt dann, mir in die Nippel zu beißen und daran zu saugen. Seine Zunge kreist langsam über die empfindliche Haut und instinktiv strecke ich mich ihm weiter entgegen. Seine Hände streichen über meine Seite zu meinen Schenkeln und drückt sie weiter auf, um sich besser zwischen meinen Beinen platzieren zu können. Ich höre ihn leise stöhnen, als er sich wieder meinen Brüsten zuwendet. Ich schließe die Augen und genieße seine Berührungen mit jeder Faser meines Körpers. Meine Finger ziehen Striemen auf Jans Rücken als er mich leidenschaftlich küsst und seine Hand sich um meine Kehle schließt. Er drückt sanft zu und ich spüre das bekannte leicht beklemmende Gefühl, ohne Panik zu bekommen. Ich bin so in diesen Kuss vertieft, fühle seine Lippen so intensiv auf meinen und seine Hände um meine Brüste, dass ich zuerst kaum realisiere, wie er sich weiter auf mich schiebt. Als er schlussendlich in mich eindringt, dämpft er mit seinem Mund meinen Aufschrei. Ich spüre, wie er grinst, als er sich immer tiefer in mich schiebt und ich instinktiv die Beine um ihn schlinge. Es fühlt sich unglaublich an, ihn wieder in mir zu spüren und seine langsamen Bewegungen ermöglichen es mir, jeden Zentimeter von ihm vollkommen auszukosten. Jan küsst mich ein letztes Mal und richtet sich dann ein wenig auf. Seine Hände liegen auf meinen Brüsten und er knetet sie fest, während seine Stöße immer schneller werden. Meine Hände sind von seinem Rücken auf seine Brust geglitten und ich schlage meine Fingernägel in seine Haut. Er keucht auf und das dunkle Funkeln in seinen Augen lässt mich erzittern. Mit einem raschen Griff schlingt er einen Arm um mich und hebt mich hoch. Nun sitze ich auf ihm und habe mehr Kontrolle über die Bewegungen. Ich halte mich an seinen Schultern fest und lasse langsam das Becken kreisen und bewege mich dann sanft vor und zurück. Jan legt seinen Kopf in den Nacken und stöhnt kehlig auf. Dann senkt er sein Gesicht auf meine Brüste und beginnt sie zu liebkosen. Er überlässt mir vollkommen die Kontrolle über unseren Rhythmus und spielt währenddessen fest mit meinen Titten. Er beißt mich und saugt fest an meinen Nippeln, während seine Hände auf meinem Po liegen und mich immer wieder fest schlagen. Ich stöhne dabei jedes Mal wohlig auf und er grinst mich dreckig an. Ich bewege mich immer schneller auf ihm, da ich meinen Orgasmus nicht mehr länger hinauszögern will, doch er scheint andere Pläne zu haben. Mit fester Hand packt er mich an der Hüfte und zieht mich hart vollkommen auf ihn, sodass ich einen leichten Stich verspüre. Seine Hand ruht noch immer angespannt an meiner Hüfte, während die andere in meinen Rücken wandert und meinen Oberkörper enger an ihn drängt. Jan bedeckt meine Brüste, Schultern und meinen Hals ausgiebig mit kleinen Küssen und ich weiß, dass er mich so auf eine härtere Session vorbereitet. Das war seine Masche. Ich presse die Augen aufeinander und lehne mich weiter zu ihm. Nachdem er mir heiß ins Ohr stöhnt, schiebt er mich von sich und dreht mich mit Leichtigkeit auf den Bauch. Ich muss mich aufknien und das Gesicht in die Matratze pressen. Innerlich hoffe ich, dass er sich an meine Analsex-Regel hält. Tatsächlich zieht er mich mit den Händen an der Hüfte hart nach hinten auf seinen Schwanz und ich schreie wohlig auf, als er in mich eindringt und sofort beginnt, mich hart zu nehmen. Ich kralle die Hände in den rauen Stoff des Sofas und höre den Doktor heiser stöhnen. Ich liebe es und spüre, wie ich mich ihm langsam aber sicher vollkommen hingebe. Er gibt mir einen festen Klaps auf den Po und bewegt sich immer härter in mich. Ich spüre ihn tief mir und merke, wie er erneut ein wenig anschwillt. Auch in mir hat sich die Woge der Lust so weit aufgebäumt, dass ich meine Finger noch fester in den Stoff kralle. Meine Beine beginnen zu zittern und zeitgleich mit meinem schreienden Orgasmus ergießt sich der Doktor in mich.
Er beugt sich, noch immer in mir, nach vor und küsst meinen Rücken. Seine Arme schlingt er um mich und spielt ein wenig mit meinen Brüsten, bis meine Beine endgültig nachgeben und ich auf dem Sofa zusammensacke. Er zieht sich aus mir zurück und deckt mich mit einer unbekannten Decke zu. Sie riecht nicht nach ihm und ein wenig enttäuscht schließe ich, noch immer leicht bebend, die Augen.
Jan steigt unter die Dusche und als er zurückkommt streicht er mir über die Schulter und reicht mir ein Glas Wasser. Ich richte mich mit weichen Knien auf und nehme dankbar einen Schluck.
„Du warst unglaublich.", raunt er mir zu und nimmt mir das Glas ab.
„Du auch.", antworte ich mit belegter Stimme und fahre mir mit zitternden Händen durch die Haare. Er lächelt mich verführerisch an und streicht mir mit dem Daumen über die Wange, um eine Träne wegzuwischen. Beschämt sehe ich zur Seite. Dann stehe ich auf, schnappe meinen Pyjama und wackle auf die Toilette.
Ich gehe direkt ins Schlafzimmer und schlüpfe unter die Decke. Jan kommt wenige Minuten später ins Zimmer und legt sich ebenfalls hin. Er schlingt seinen Arm um mich und zieht mich eng an sich. Für einen Augenblick schließe ich die Augen und genieße seine Nähe, dann hole ich mich zurück in die Realität und rücke von ihm weg. Jan seufzt missmutig und dreht mir den Rücken zu.
Ich schlafe beinahe sofort ein und werde erst früh am Morgen wach, als ich spüre, wie er sich an mich drückt. Seine Hand hat er um meine Brust geschlungen und er küsst mich müde in den Nacken. Ich seufze leise, als ich seine Erregung an meinem Po spüre. Er hebt mein Bein hoch und drückt sich an meinen Eingang, ohne jedoch tatsächlich in mich einzudringen. Jan brummt mir genüsslich ins Ohr und ich schließe die Augen um seine Berührungen zu genießen.
„Oh, Baby.", raunt er mir ins Haar und küsst mich sanft. Mein ganzer Körper verkrampft bei seinen Worten und ich presse die Beine fest zusammen. Ich weiß nicht, ob er in seinem Halbschlaf meine Reaktion bemerkt, wenn, dann lässt er sich nichts anmerken. Ich rücke ein wenig von ihm weg und löse seine Hand von meiner Brust. Jan grummelt etwas und dreht sich dann erneut um und schläft wieder ein.
Ich jedoch bin hellwach. Mein Herz pocht laut in meiner Brust und seine Worte hallen in meinem Kopf nach. Verzweifelt presse ich die Augen zusammen und wage nicht, mich zu bewegen. Nach einer Stunde bin ich sicher, dass Jan neben mir wieder tief und fest schläft und leise steige ich aus dem Bett. Ich raufe meine Sachen im Wohnzimmer zusammen und eile zu seinem Schreibtisch.
‚Danke für die Heimfahrt.' – kritzle ich auf einen Notizzettel und lege ihn in die Küche. Dann verlasse ich die Wohnung fluchtartig Richtung Bahnhof, während draußen die ersten Vögel zu zwitschern beginnen.