ALPHAS EWIGE OBSESSIONUpdated at Aug 31, 2026, 14:24
„Wie ich dir sagte, unterscheiden sich Vorstellungen oft von der Wirklichkeit, Lady Camilla. Es gibt viele Dinge, die dieser Lord tun kann und an denen er großes Vergnügen findet – Dinge, die du dir vielleicht nicht einmal vorstellen willst.“
Malakais Ton war majestätisch leicht und doch vielschichtig, ließ meine Gedanken sich verheddern.
„Lesen, Reiten und Jagen, das weiß ich zumindest“, drängte ich, Neugier schärfte meine Stimme. „Vielleicht könntest du mich weiter verwöhnen und mir sagen, welche Art von Tier du am liebsten jagst?“
Seine Hand glitt von meiner Taille, strich langsam meine Wirbelsäule hinauf, bis sie an der Mulde meines Nackens innehielt.
Mein Atem stockte.
Seine Augen hakten sich in meine, dunkel und erhitzt, spiegelten das Wasser um uns wider.
„Die Wahrheit ist, Tiere sind nicht das, was ich gerne jage, Lovely“, gestand er, seine Stimme kaum mehr als ein Flüstern.
Nicht das, was er gerne jagte … oder nicht das, was er jagte? Ich konnte nicht sagen, was mir die kälteren Schauer über den Rücken jagte.
„Feinde hingegen … machen die aufregendste Jagd. Ich genieße es, ihre Albträume zu erschaffen“, fügte er mit einem dunklen Lachen hinzu.
Warte.
Was meinte er damit?
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Camilla hatte ihr Leben lang nichts als Grausamkeit und Hass ertragen, weil sie unter dem Roten Mond geboren worden war, verflucht. Ihre Familie, ihr Rudel – alle verachteten sie.
Als sie endlich ihren Gefährten Arthur heiratete, glaubte sie, das Leben könnte sich ändern. Doch Arthur entpuppte sich als das wahre Biest. Er heiratete sie aus nur drei Gründen: um den letzten Wunsch seines Vaters zu erfüllen, wegen ihrer Schönheit und um sie zu ficken, nachdem er seine Geliebten gefickt hatte.
Als Malakai, der mächtigste und gefürchtetste Alpha im Reich, sie auf mysteriöse Weise von Arthur kaufte, fragte sich Camilla, ob das Schicksal ihr endlich eine Chance auf Freiheit gab.
Aber wartete wirklich ein besseres Leben in seiner Welt auf sie – oder hatte sie gerade erst begonnen, in einen weit dunkleren Albtraum zu treten?