Kapitel 3

1034 Words
Ich ging aus dem Zimmer, in dem ich die junge Frau zurückgelassen hatte. Direkt gegenüber lag ein Badezimmer. Ich wusch mir gründlich die Hände, betrachtete mich kurz im Spiegel: eine junge Frau von sechsundzwanzig Jahren blickte mir entgegen. Wache, klare goldbraune Augen blickten zurück, schulterlanges, blondiertes Haar fiel mir sanft über die Schultern. Meine sinnlichen, leicht rosa Lippen waren perfekt geschminkt und das enge, kurze schwarze Kleid schmiegte sich an meinen Körper wie eine zweite Haut. Nein, ich trug kein Lack und Leder, es sei denn, es war ausdrücklich erwünscht – was in den seltensten Fällen vorkam. Meine Füße steckten in klassischen schwarzen Pumps mit zwölf Zentimeter hohen Absätzen. Meine Masken waren ein ständiger Begleiter, je nach Tageslaune und Wunsch des Kunden wechselten sie ihre Farbe. “So Amelia... der letzte Kunde heute… Showdown”, murmelte ich leise zu mir selbst, straffte meine Schultern und atmete tief durch. Nach einem letzten Blick in den Spiegel verließ ich den Raum und öffnete die nächste Tür. Ein weiterer meiner privaten Räume – aber dazu später mehr. Ich wusste immer genau, wer zu mir kam: Mann oder Frau, Alter, Beruf, Lebensstil, gesundheitliche Details… alles war bekannt. Jeder Kunde hatte seine Wünsche und Fantasien, und es war meine Aufgabe, mich auf jede erdenkliche Situation einzustellen. Hier gab es keine Überraschungen. Doch es gab auch eine Grenze, eine klare Linie, die niemand überschreiten durfte. Ich war strikt darin, die Regeln aufrechtzuerhalten. Doch ich durfte nicht zu lange nachdenken. Es war nicht mein Stil, zu zögern. Ich öffnete die Tür und trat ein. Oh,… er war… jung. Sehr jung. Wahrscheinlich ein Collegestudent, besser gesagt ein Footballspieler. Lecker. Sein Körper strahlte Energie aus und seine Präsenz erfüllte den Raum sofort. Als er mich sah, stand er sofort auf, die Energie in seiner Bewegung beinahe elektrisierend. Seine Augen brannten mit einer glühenden Lust, die angestaut war und endlich frei gelassen werden wollte. Das versprach ein interessantes Spiel zu werden. Er war groß, fast ein Meter neunzig, mit kurzen blonden Haaren. Er trug eine verwaschene Jeans und ein enges weißes Shirt, das seine Bauchmuskeln und Tattoos hervorhob. Jummy. Sein Nervenkitzel war spürbar, wie er mit einem Piercing an seiner Zunge spielte. Ein wahrer Glückstag für mich. “Willkommen”, sagte ich leise, während ich auf ihn zu ging, bis wir nur noch wenige Zentimeter voneinander trennten. “Mistress… du bist so scharf”, presste der junge Mann hervor, seine Stimme keuchend vor Verlangen. “Danke”, antwortete ich langsam und legte meine Handfläche auf seine Brust. Sofort spannte sich seine Muskeln an. Ich sog seinen Geruch ein – ein sportliches, maskulines Aftershave, das mich betörte. “Was kann ich für dich tun?“, fragte ich ihn direkt, während ich ihn mit meinen klaren Augen musterte. Natürlich wusste ich es schon, aber ich wollte, dass er es selbst aussprach. “Ich will… ich will es dir besorgen, Mistress…“, stieß er keuchend hervor, während ich seinen Blick auf seine eng sitzende Jeans richtete. Bereits konnte ich eine leichte Beule sehen. Oh, das ging ja schnell. “Na dann… bitte”, antwortete ich und lächelte ihn an, während ich meine Arme zur Seite ausstreckte – ein klares Zeichen, dass er mich berühren durfte. Dass er mich nehmen durfte. Meine Kunden wussten genau, was sie durften und wie weit sie gehen konnten. Hier gab es klare, unübersehbare Regeln. Und auch dazu später mehr. Er nahm mich auf seine Arme, hielt inne und genoss den Moment. Wie süß. Dann legte er mich sanft auf das Bett. Seine Lippen fanden sofort meinen Hals, die Träger meines Kleides wurden geschickt von meinen Schultern gestreift. Das Kleid fiel langsam auf den Boden, während er meine schwarze Spitzenunterwäsche und die halterlosen Strümpfe bestaunte. “Mistress… ich habe so lange darauf gewartet”, flüsterte er, und seine Hände öffneten geschickt meinen BH. Langsam zog er meinen Slip ab und legte auch ihn neben das Kleid. Die ganze Zeit küsste er mich stumm an meinem Hals, am Schlüsselbein, während seine andere Hand sanft über meine Haut glitt. “Leg dich hin...“, knurrte er leise, und ich hob eine Augenbraue. “Was?“, fragte ich, griff sanft nach seinem Kinn und drehte es zu mir. “Leg dich hin… Mistress”, wiederholte er, und ich legte mich vor ihm auf den Rücken. Er stützte sich mit beiden Armen ab, sah mich prüfend an, bevor er den Kopf neigte und sanft meine Brustwarzen küsste. Mit der anderen Hand knetete er meine andere Brust, während er sich an mir rieb. Seine Küsse wanderten weiter – meinen Bauch entlang, zu meinen Schenkeln. “Öffne dich… bitte Mistress”, flehte er, und ich lächelte. Er kniete sich vor mich und meine Beine öffneten sich automatisch. Seine Zunge drang tief in mich ein, langsam, fordernd, zog lange Striche über mich, so wie er wollte. Er schien mich regelrecht aufzufressen, seine Bewegungen wurden immer intensiver, immer fordernder. “Mistress… du schmeckst so gut…“, keuchte er laut, drang wieder tiefer mit seiner Zunge ein, saugte meinen ganzen Saft aus mir auf. Ich bewegte mich gegen seinen Mund, immer schneller, immer intensiver. Er war so geschickt, so souverän, dass ich jede seiner Berührungen genoss. Eine Hand glitt zu meiner Brust, drückte sie fest, während die andere an meine empfindlichste Stelle wanderte. Mit einem Finger drang er langsam in mich ein, zog ihn wieder heraus und leckte ihn genüsslich ab. “Mach weiter”, stöhnte ich laut, drängte mich ihm entgegen. Er war wie ein Künstler, der sein Meisterwerk vollendete. Jede Berührung, jeder Kuss, jede Bewegung war so präzise und leidenschaftlich, dass ich mich völlig hingab. Seine Finger und Zunge waren geschickt, vertraut mit meiner Reaktion, als wüsste er genau, was ich brauchte, bevor ich es selbst wusste. Meine Lust stieg, ein schier überwältigendes Verlangen nach mehr, nach allem, was er mir geben konnte. “Mistress… ich liebe deinen Saft”, flüsterte er wieder, seine Stimme rau und sinnlich. Mit jedem leichten Stöhnen ließ er mich atemlos zurück. Seine Zunge bewegte sich rhythmisch, tief und fordernd, zog lange Striche, die mich an den Rand des Verstands trieben. Der junge Mann war wirklich gut...hatte er heimlich geübt?
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