Kapitel 12: Flucht und Faustschläge

1556 Words

Die WG in Berlin-Mitte war ein Schlachtfeld. Der Glastisch lag in Scherben, das Sofa war umgekippt, und die vier Typen der X-Gruppe lagen verteilt auf dem Boden – zwei bewusstlos, zwei stöhnend, ihre Gesichter blutig und geschwollen. Lukas Teufel stand in der Mitte des Chaos, die Fäuste noch geballt, Schweiß tropfte von seiner Stirn. Sein Grinsen war breit, trotz der Schmerzen in seinen Rippen und dem dumpfen Pochen in seinem Kiefer. „Das war doch mal ’n ordentliches Warm-up“, sagte er und knackte mit den Fingerknöcheln. Hanna Sturm starrte ihn an, ihre Dienstwaffe zitterte leicht in ihrer Hand, die Augen funkelten vor Wut. „Warm-up?“ fauchte sie. „Die haben unsere Wohnung gestürmt, Lukas! Das ist kein verdammter Boxring!“„Aber wir haben gewonnen“, sagte Lukas schulterzuckend und wischte

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