Kapitel 10: Fäuste und Antworten

1828 Words

Die WG in Berlin-Mitte war erfüllt von einer angespannten Energie, als die Sonne hinter den Dächern verschwand und die Straßenlaternen die Nacht erhellten. Lukas Teufel saß auf dem Sofa, die Beine auf den Glastisch gelegt, und drehte sein Handy in den Händen. Der Anruf von vorhin – die raue Stimme, die ihn gewarnt hatte, aufzuhören – hallte in seinem Kopf wider. Er war kein Typ, der sich leicht einschüchtern ließ, aber das hier fühlte sich anders an. Es war kein dummer Schläger wie Jonas Berg, sondern etwas Größeres, etwas, das ihn wie ein Schatten verfolgte. Mia Sommer kam aus der Küche, eine Flasche Bier in jeder Hand, und warf ihm eine zu. „Hier“, sagte sie und ließ sich neben ihn fallen. „Du siehst aus, als könntest du’s gebrauchen.“Lukas fing die Flasche mit einer Hand, öffnete sie m

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