Kapital7

1351 Words

KAPITEL SIEBEN Irina „Mach mich dazu, kleiner Bruder.“ Dmitris Stimme war eiskalt. Ich presste mich an Dimitris Brust, mein ganzer Körper zitterte. Ich spürte sein Herz unter meiner Wange pochen. Ich spürte die Anspannung in jedem Muskel. Ich spürte die Wut, die von ihm ausging wie Hitze. Das war meine Schuld. Das alles war meine Schuld. „Ihr beide, genug!“, durchschnitt Michails Stimme den Raum wie ein Messer. „Alexei, steck deine Waffen weg. Sofort!“ Alexei rührte sich nicht. Seine Augen blieben auf Dmitri gerichtet. Ich hatte Dimitri in den vier Jahren, in denen ich ihm diente, noch nie so erlebt, ich hatte ihn noch nie die Kontrolle verlieren sehen. Er war immer ruhig, immer gefasst und hatte sich und alle um ihn herum stets im Griff. Doch jetzt brannten seine ozeanblauen Auge

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