56.

1036 Words

Kapitel 56 Die Nacht verging quälend langsam, und obwohl die Dunkelheit sich längst zurückgezogen hatte, blieb das Gewicht der Begegnung auf meinen Schultern. Der Morgen kam mit einem fahlen Licht, das durch die hohen Fenster der Kapelle fiel, doch anstatt Erleichterung zu bringen, schien es die Spannung nur zu verstärken. Simon und Elias saßen schweigend am Feuer, beide in Gedanken versunken. Simon hatte die Nacht über kaum geschlafen, das konnte ich sehen. Sein Blick war angespannt, die Hände ruhten auf dem Schwert, das er nicht aus den Augen ließ. Elias wirkte dagegen ruhiger, beinahe gelassen, doch ich wusste, dass auch er über die Ereignisse der Nacht nachdachte. Ich hingegen konnte nicht still sitzen. Meine Hände waren kalt, obwohl das Feuer loderte, und meine Gedanken rasten. Der

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