Chapter 4

980 Words
Die zweite Welle kam kurz vor Sonnenaufgang. In einem Moment lag ich noch zusammengerollt in einer Ecke des Käfigs und schlief kaum. Im nächsten Moment entzündete sich mein Körper wie trockenes Reisig. Meine Haut errötete. Meine Oberschenkel verkrampften sich. Mein Unterleib verdrehte sich vor schmerzenden, hungrigen Krämpfen. „Nein ... nein, nicht schon wieder“, flüsterte ich und krallte mich an den Gitterstäben fest. Der Geruch kehrte zurück – stärker als zuvor. Mein eigener. Glatt, süß, lasziv. Er erfüllte den Käfig und umhüllte mich wie ein schändliches Parfüm. Meine Hitze ließ nicht nach. Sie eskalierte. Mein Körper wollte wieder den Knoten. Ich schlug gegen die Gitterstäbe. „Lasst mich raus! Ich brauche – ich brauche –“ Ich wusste nicht, was ich brauchte. Nur, dass mein Körper nach mehr verlangte. Schritte näherten sich. Ich bereitete mich auf Kael vor. Aber es war nicht er. Zwei große Wölfinnen standen vor dem Käfig, gekleidet in Leder und Fell. Die eine war vernarbt und grinste höhnisch. Die andere sah gelangweilt aus. „Der Alpha will, dass sie untersucht wird“, sagte die Vernarbte. „Stellt sicher, dass sie bereit ist.“ „Bereit?“, krächzte ich. „Wofür?“ Sie öffneten den Käfig. Ich versuchte, mich zurückzuziehen, aber Hände packten mich, rau und geübt. Sie zerrten mich heraus, zogen mich wieder nackt aus und stießen mich auf eine Steinplattform, wo mich das ganze Rudel sehen konnte. Alle konnten mich sehen. Meine Beine waren gespreizt, meine Arme hinter meinem Rücken festgehalten. Die Demütigung stieg mir wie Galle in die Kehle. „Immer noch feucht“, murmelte eine und fuhr mit den Fingern durch mich hindurch. „Tropft.“ „Die Gebärmutter pulsiert. Hitzeanstieg bestätigt.“ Ich strampelte. „Fasst mich nicht an!“ Eine Ohrfeige schlug mir ins Gesicht. „Du redest nicht“, schnauzte die Frau mit der Narbe. „Du gehorchst.“ Dann kam er. Alpha Kael. Er schritt auf mich zu, wieder mit nacktem Oberkörper, die Augen vor grausamer Befriedigung glühend. Er sah mich an, als wäre ich Beute. Eigentum. Ein Ding. „Du bist bereit“, sagte er. „Bitte“, wimmerte ich. „Nicht ... nicht schon wieder.“ Kael hob eine Augenbraue. „Schon wieder?“ Er packte mich an den Haaren und riss meinen Kopf nach hinten. Ich schnappte nach Luft, gefangen in seinem Blick. „Ich werde dir eine Regel beibringen, kleine Omega“, murmelte er düster. „Du darfst mich um nichts bitten. Du musst es dir verdienen.“ Er wandte sich an die Meute. „Zieht sie komplett aus.“ Ich war bereits nackt, aber sie rissen mir sogar die dünne Decke von den Schultern. Mein Körper war entblößt, zitterte und war von Duft durchtränkt. „Ich habe es euch schon gesagt“, sagte Kael zu der Menge. „Sie ist nicht nur eine Omega. Sie ist meine Omega. Und sie wird ihren Platz lernen – genau hier.“ Er drückte mich nach unten, mein Gesicht auf den Stein, meinen Hintern in die Luft. Ich schluchzte. Noch nicht vor Schmerz. Vor Scham. Kaels Finger fuhren über mich. Neckisch. Besitzergreifend. Dann scharf – seine Hand schlug hart auf meinen Hintern. Ich schrie auf, und der Schrei hallte durch das Lager. „Du hast deinen Alpha missachtet“, knurrte er. „Du hast seinen Knoten abgelehnt.“ „Ich – ich habe nicht –“ Ein weiterer Schlag. Dann noch einer. Meine Haut brannte, schmerzte. Aber schlimmer war die Erregung, die wieder zwischen meinen Schenkeln wuchs. „Deine Strafe ist einfach“, sagte er. Er zog mich auf die Knie und drehte mich zu sich herum. „Du wirst darum betteln.“ Meine Lippen öffneten sich. „Was?“ „Du wirst mir in die Augen sehen und mich anflehen, dich zu decken“, sagte er. „Vor meinem gesamten Rudel.“ Die Wölfe standen schweigend da und starrten mich an. „Oder ich lasse dich in dem Käfig, bis dein Körper sich vor Hitze selbst auffrisst.“ Mein Stolz schrie Nein. Aber mein Körper ... verriet mich. Tränen liefen mir über die Wangen, als ich flüsterte: „Bitte ...“ „Lauter.“ „Bitte, Alpha ...“ Er packte mich sanft, aber fest am Hals. „Sag ihnen, was du willst.“ „Ich will ...“ Meine Lippen zitterten. „Ich will deinen Knoten.“ Kael lächelte. „Das war doch gar nicht so schwer.“ Er drehte mich erneut herum und drückte mich nach unten. Und ohne Vorwarnung nahm er mich. Diesmal ohne Neckereien. Ohne langsames Eindringen. Er drang in mich ein wie eine Waffe und entriss mir einen Schrei. Schmerz und l**t verschmolzen erneut – weißglühend und überwältigend. Jeder Nerv in meinem Körper leuchtete auf. Meine Hitze explodierte wie eine zweite Sonne in meinem Bauch. Kael stieß nicht. Er hämmerte. Rhythmisch. Gnadenlos. Jeder Stoß brachte mich näher an den Rand. „Du hast darum gebettelt“, knurrte er mir ins Ohr. „Also nimm es. Nimm jeden Zentimeter von mir.“ Meine Hände krallten sich in den Stein. Ich stöhnte, schluchzte, zerbrach. Dann spürte ich es. Den Knoten. Er schwoll an. Verdickte sich. Zwang meinen Körper, sich wieder um ihn herum zu dehnen. Diesmal sagte ich nicht nein. Ich schrie – bedürftig, gebrochen, zerstört. „Alpha –!“ Mit einem letzten Stoß drang der Knoten in mich ein. Ich schrie seinen Namen, als er mich wieder füllte. Heiß. Schwer. Endlos. Die Menge johlte zustimmend. Kael beugte sich über mich, seine Stimme leise und böse. „Du lernst schnell, kleine Omega“, flüsterte er. „Bald wirst du betteln, ohne dass man es dir sagen muss.“ Mein Körper zuckte, glitschig und ausgefüllt. Der Knoten band mich an ihn, und meine Scham tropfte mir die Schenkel hinunter. Und selbst dann – ein Teil von mir wollte mehr.
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