Chapter 7

980 Words

Kael gab mir einen Tag Zeit, um mich auszuruhen. Nur einen. Lange genug, um den Schmerz zwischen meinen Schenkeln zu lindern. Lange genug, damit sich die Spuren auf meiner Haut in blaue Flecken verwandelten. Lange genug, damit ich glauben konnte, man würde mich vergessen, dass die öffentliche Demütigung vorbei war. Ich hätte es besser wissen müssen. Am nächsten Morgen öffnete sich die Tür der Höhle mit einem Knarren, und zwei Krieger des Rudels traten ein – beide männlich, beide groß und einschüchternd. „Der Alpha verlangt deine Anwesenheit“, sagte einer. Ich rührte mich nicht. Sie fragten nicht noch einmal. Raue Hände zogen mich aus den Fellen. Abgesehen vom Lederhalsband war ich nackt. Die Decke, die ich schamhaft um mich gelegt hatte, wurde mir aus den Händen gerissen und zur Se

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