Ich schlief in dieser Nacht nicht. Ich lag auf meiner eigenen Matratze. Ich war nach Hause gegangen statt zu Sebastian, weil irgendein Instinkt in mir Abstand brauchte, weil ich nicht erklären wollte, warum ich wusste, dass dieser ausgehöhlte Ausdruck noch immer auf meinem Gesicht lag. Ich starrte so lange auf den Riss in der Decke, bis die Sonne grau durch das Fenster drang. Bis zum Morgen hatte ich sechs ungelesene Nachrichten von Sebastian auf meinem Handy. Sebastian: Bist du wach? Sebastian: Du hast gestern Abend nicht geantwortet. Ich dachte, du wärst früh eingeschlafen. Sebastian: Morgen. Kaffee? Sebastian: Jae? Sebastian: Du machst mir langsam ein bisschen Sorgen. Sebastian: Sag mir, dass es dir gut geht. Ich starrte lange auf die letzte Nachricht, bevor ich antwortete. Ic

