Kapitel 10

1228 Words
***Drake*** "Wenn du mich nun für einen Moment entschuldigst Emma...ich muss was Essen, Duschen und noch einige Gespräche führen. Wir sehen uns später…und lauf nicht wieder weg. Ach warte…", knurrte ich süffisant, kam nochmals über sie und lies meine Hand über ihre empfindlichste Stelle wandern. Emma zuckte kurz zusammen, als ich ihren Scham rieb. Mein Daumen drückte auf ihre Klitoris, ich umkreiste diese gekonnt und ich spürte, wie Emma sich anspannte. Sie unterdrückte ein Stöhnen, was mich nur noch mehr anheizte. Doch ihre Augen sprachen eine andere Sprache. "Bastard", zischte sie. Ich führte meine Hand an meinen Mund und roch daran. "Fuck...Emma....du riechst so gut. Bald schon werde ich mir die Region da unten ganz genau ansehen…werde mir nehmen, was ich will, egal wie laut du schreien wirst", presste ich erregt hervor, erhob mich dann und verließ das Zimmer. Die Tür schloss ich mit einem festen Ruck hinter mir, und das leise Klicken des Schlosses hallte wie ein Paukenschlag in meinem Kopf wider. Meine nassen Klamotten klebten noch immer an meiner Haut, ein unangenehmes, kaltes Mahnmal an die Geschehnisse von vorhin. Ohne einen weiteren Gedanken daran zu verschwenden, streifte ich sie ab, ließ sie achtlos auf den Boden fallen. Die Haushälterin würde sich darum kümmern. Das war ihre Aufgabe. Ein schöner Gedanke: wie andere sich um die Spuren meines Lebens kümmern mussten, während ich... nun ja, weitermachte. Das heiße Wasser der Dusche traf meinen Körper wie tausend Nadeln, brannte die Kälte und die Erinnerungen hinweg. Ich schloss die Augen und legte den Kopf in den Nacken. Das Wasser rann über meine Haut, prallte von meinem Brustkorb ab und lief in endlosen Rinnsalen an mir hinab. Ich musste grinsen. Mein Körper – ein Meisterwerk, das wusste ich. Gott hatte bei mir keine halben Sachen gemacht. Vielleicht, dachte ich sarkastisch, hatte er sogar ein wenig über die Stränge geschlagen. Ich wusch mich gründlich, mit der Sorgfalt eines Mannes, der wusste, dass er sich bald wieder der Welt präsentieren musste. Die Welt erwartete Perfektion von mir, und ich war mehr als bereit, sie ihr zu liefern. Ich wusch mich gründlich, als wolle ich jedes letzte Fünkchen der Schwäche abwaschen. Und als ich fertig war, stieg ich aus der Dusche, wischte mir das Wasser von meinem Körper und griff nach den frischen Sachen, die ich für mich ausgesucht hatte. Leinenhose, ein einfaches, aber teures Leinenshirt. Ich wusste, wie wichtig es war, zu zeigen, dass ich wusste, was Stil war – nicht nur, wie ich mich kleidete, sondern auch, wie ich mich bewegte, wie ich die Welt beherrschte. Eine Rolex zierte mein Handgelenk, das Spiel mit der Zeit hatte ich längst gemeistert. Der Rosenkranz, den ich um den Hals trug, war nicht nur ein Symbol des Glaubens – nein, es war auch ein weiteres Zeichen meiner Überlegenheit. Selbst Gott konnte nicht gegen mich ankommen, so viel wusste ich. Ja, ich betete manchmal – aber nicht, weil ich an Gott glaubte, sondern wenn ich mal wieder einen Deal abgeschlossen hatte, der mein Bankkonto noch mehr ansteigen lies. Halleluja! Ich warf einen letzten Blick in den Spiegel und verließ dann das Badezimmer. Die Dunkelheit der Nacht schien mich zu umarmen, als ich die Treppen hinunterging. Jeder Schritt hallte in der Stille des Hauses wider, und ich wusste, dass niemand es wagte, sich mir in den Weg zu stellen. Nicht jetzt. Nicht nach dem, was passiert war. Ich erreichte die Eingangshalle, den Raum, der die Macht meines Hauses symbolisierte. Hier saßen die anderen, die es gewagt hatten, sich mit mir zu verbünden. Sie hatten ihren Nutzen von mir, aber sie wussten, dass ich jederzeit die Kontrolle übernehmen konnte. Ich ging geradewegs ins Esszimmer, das schon festlich gedeckt war. Julian saß bereits mit meinen Leuten am Tisch, und der Blick, den er mir zuwarf, war ein weiterer Test. Er wusste, dass ich nicht einfach so erschien, ohne einen Grund. Und er wusste, dass es keinen Grund gab, mich zu unterschätzen. „Und? Wo war sie?“, fragte Julian mit einem schiefen Grinsen auf den Lippen, die Augenbraue spitz angehoben. Er wollte mich herausfordern. Er wusste genau, dass er damit an einer Grenze kratzte, die man besser nicht überschritt. Doch er hatte keine Ahnung, wie nah er daran war, in einem Spiel zu verlieren, das er nie wirklich verstand. „Duschen…“, knurrte ich, und der Klang meiner Stimme war scharf und kantig, wie das Schlagen einer Welle gegen Felsen. Es war keine Antwort. Es war eine Drohung. Ich setzte mich an die Stirnseite des Tisches, und der Raum füllte sich mit einer eisigen Stille, die selbst Julian erstarren ließ. Er musste sich zusammenreißen, um nicht auszulachen, aber das war ihm nur teilweise gelungen. „Duschen?“, prustete er hervor, und sofort konnte ich das Kichern meiner Leute hören, das sich wie ein schwaches Flimmern in der Luft anfühlte. Sie versuchten, sich zusammenzureißen, aber der Moment war zu dünn, zu gefährlich. Ich sah sie an, und sie verstummten sofort. Jeder von ihnen wusste, dass jedes falsche Wort die letzte war, die sie von sich gaben. „Im zweiten Stock“, fuhr ich fort, meine Stimme ein eisiger Hauch. „Doch ich habe ihr schnell gezeigt, wer der Herr im Haus ist. b***h. Die wird sich noch umschauen“, raunte ich, und während die Worte aus meinem Mund kamen, wusste ich, dass sie nicht nur die anderen, sondern auch mich selbst erschütterten. Es war nicht nur Wut, was in mir brodelte – es war eine Mischung aus Macht, Berechnung und der befriedigenden Gewissheit, dass ich jederzeit alles kontrollieren konnte. Julian wusste das. Alle wussten es. Aber keiner von ihnen würde es je wagen, mir zu widersprechen. Ich sah meine Leute prüfend an, und keiner wagte es, auch nur den Hauch einer Reaktion zu zeigen. Es war wie ein Flimmern im Raum – eine Spannung, die sich in der Luft verdichtete und das Gefühl vermittelte, als würde jeder Moment der nächste sein, in dem alles explodieren konnte. Doch keiner rührte sich. Niemand wagte es, mich zu testen. Keiner von ihnen würde es je wagen, sich mir in den Weg zu stellen. Nicht nach allem, was passiert war. Ich begann zu essen. Meine Gabel stach in das Fleisch, und der Geschmack war wie eine Erinnerung an all die Dinge, die ich kontrollierte, an all die Menschen, die ich dominierte. Der Saft tropfte von meinem Teller, und als ich ihn in den Mund schob, schmeckte er nach Sieg. Nach dem, was mir gehörte. Und ich wusste genau, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis auch die, die sich mir in den Weg stellten, fielen. Alle fielen. Es war unvermeidlich. Die Worte, die niemand aussprach, hingen in der Luft. Und ich wusste, dass sie alle wussten, dass ich derjenige war, der bestimmte, was hier geschah. Ich hatte sie alle in der Hand. Und während ich aß, dachte ich daran, wie schnell sich das Blatt wenden konnte – wie schnell der nächste Coup in meinem Plan das Spiel erneut zu meinen Gunsten wenden würde. Die Dunkelheit in mir war immer da, immer ein Teil von mir. Und niemand konnte sich davor retten. Ich lehnte mich zurück, als ich fertig war, und betrachtete die Gesichter um mich herum. Keiner wagte es, mich herauszufordern. Keiner hatte die Macht, gegen mich zu kämpfen. Und das war gut so. Denn ich war Drake. Und niemand, wirklich niemand, konnte mir entkommen.
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